Koniferen im Garten: Was muss ich wissen?

Auch wenn Sie es nicht immer merken, Koniferen sind überall. Kein Wunder. Schließlich sind es besonders vielseitige Pflanzen. Es gibt sie je nach Schnitt als Sträucher oder Bäume. Daher können sie besonders vielseitig im Garten eingesetzt werden. Im heutigen Artikel möchten wir Ihnen die verschiedenen Vor- und Nachteile dieses Klassikers vorstellen. Gestaltungsmöglichkeiten Die Möglichkeiten, Koniferen […]

Auch wenn Sie es nicht immer merken, Koniferen sind überall. Kein Wunder. Schließlich sind es besonders vielseitige Pflanzen. Es gibt sie je nach Schnitt als Sträucher oder Bäume. Daher können sie besonders vielseitig im Garten eingesetzt werden. Im heutigen Artikel möchten wir Ihnen die verschiedenen Vor- und Nachteile dieses Klassikers vorstellen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Die Möglichkeiten, Koniferen in der Gartengestaltung mit einzubringen, sind unzählig. Als Baum hat die Konifere einen deutlichen Stamm mit Krone. Diese Krone ist unten breiter und wird nach oben hin immer schmaler. Als Bäumchen pflanzt man Koniferen vor allem als Hingucker im Beet (hübsch in Form geschnitten) oder entlang einer langen Hauseinfahrt.

Als Strauch ist die Konifere kleiner, da sie niedriger geschnitten wird. Der Strauch wächst in Bodennähe sehr dicht und breit. Auch er wird nach oben hin schmaler. Im Gegensatz zum Bäumchen ist der Stamm jedoch nicht zu sehen. Die feinen Nadeln wachsen sehr dicht. Daher sieht man die Sträucher am häufigsten als Hecke.

Die Vorteile von Koniferen

Ein weiterer Grund, warum Koniferen so vielseitig in die Gartengestaltung eingebunden werden könne, ist die große Auswahl. Koniferen sind eigentlich nur ein Überbegriff für alle Nadelhölzer. Zu dieser Ordnung gehören viele beliebte Gartensträucher wie die Thuja oder die Eibe. Aber auch weniger bekannte Sorten wie die Scheinzypresse oder die Leyland-Zypresse gehören zu den Koniferen. Die meisten Koniferen wachsen schnell und dicht und gelten als relativ pflegeleicht und anspruchslos.

Die Nachteile von Koniferen

Jede Münze hat zwei Seiten. Das ist auch bei den Koniferen so. Die hohe Wachstumsfreudigkeit der meisten Koniferensorten sorgt dafür, dass eine Hecke schon innerhalb von zwei bis drei Jahren nach dem Anpflanzen komplett dicht gewachsen ist. Allerdings wachsen die Sträucher auch dann noch munter weiter, wenn sie die gewünschte Höhe erreicht haben. Ein regelmäßiger Formschnitt ist daher ratsam. Das Schneiden der Sträucher geht recht flott, sollte aber nicht vernachlässigt werden.

Außerdem sind viele Koniferensorten, die im Handel erhältlich sind, nicht bei uns heimisch. Sie stammen aus Nordamerika oder Asien. Auch wenn sie sich in unseren Breiten wohl fühlen, bieten sie unseren heimischen Vögeln und Insekten weniger Schutz- und Nahrungsmöglichkeiten. Wer seinen Garten naturnah gestalten will, muss jedoch auf Koniferen nicht verzichten. Sie wählen einfach eine heimische Sorte wie die Europäische Eibe.

Die Pflege

Im Prinzip reicht es, wenn Sie die Koniferen in besonders trockenen Perioden gießen und regelmäßig schneiden. Das hält die Sträucher gesund und in Form. Schneiden Sie die Pflanzen zwei Mal pro Jahr: nach der ersten Wachstumsphase im Mai/Juni und nach der zweiten Wachstumsphase im August/September. Sollte es längere Zeit trocken und heiß sein, sollten Sie den Schnitt besser verschieben, bis sich die Wetterlage verbessert hat.

Unser Tipp: Wenn Sie als Anfänger Koniferen kaufen, lassen sie sich beim ersten Mal gut beraten. www.heckenpflanzentotal.at weiß genau, welche Konifere am besten in Ihren Garten passt und wie sie die Pflanze richtig pflege. Dann haben sie lange Freude an Ihren Pflanzen.